Unsere Technologie:
Jedes Jahr unterziehen sich weltweit Millionen von Menschen chirurgischen Eingriffen, die das Einschneiden oder Entfernen von Weichteilgewebe zur Folge haben. Bei zahlreichen alltäglichen Eingriffen bietet die Coblations-Technologie eine minimal-invasive Alternative zum standardmäßigen chirurgischen Verfahren des Einschneidens und Entfernens von Gewebe.

Während der Laser und die meisten elektrochirurgischen Instrumente unpräzise, auf großer Wärme basierende Prozesse zum Entfernen oder Einschneiden von Gewebe beruhen, arbeiten die bei der Coblation (Kurzform von „controlled ablation“) verwendeten chirurgischen Instrumente mit viel niedrigeren Temperaturen und sind wesentlich präziser als traditionelle chirurgische Operationstechniken. Anstelle von Gewebestrukturen, die bei hohen Temperaturen explodieren und nekrotisieren, löst die Coblation-Technologie das Zielgewebe behutsam auf und minimiert dabei die Beschädigung des umliegenden gesunden Gewebes.

Die bedeutenden Vorteile der Coblation-Technologie führten zu einer Übernahme auf einer Reihe von chirurgischen Fachgebieten, u. a. Wirbelsäulen-, HNO- und orthopädische Chirurgie. Die Coblation wird jetzt für die unterschiedlichsten Eingriffe genutzt und zu ihren Vorteilen zählen kürzere Eingriffszeiten, schnellere postoperative Heilung und weniger Komplikationen.

Die Coblations-Technologie ist ein kontrolliertes, nicht wärmebasierendes Verfahren, bei dem elektrische Energie die Elektrolyte in einem leitfähigen Medium (wie z.B. Kochsalzlösung) anregt, um ein präzise fokussiertes Plasmafeld zu erzeugen. Die aufgeladenen Teilchen im Plasma verfügen über ausreichend Energie, um Molekülbindungen im Gewebe aufzuspalten und bei relativ niedrigen Temperaturen aufzulösen. Das Ergebnis ist ein volumetrisches Abtragen des Zielgewebes bei minimaler Beschädigung des umliegenden gesunden Gewebes.
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